Podcast (Hördauer: 35 Min.)

Die Welt ist reif für RPA

Die Welt ist bereit für die Automatisierung. Jedoch kann sich die Veränderung nicht schnell genug verbreiten. Ist Robot Process Automation...

Rackspace Staff - Cloud Talk / Rackspace

Automatisierungslösungen gibt es bereits seit mehr als 30 Jahren. Jedoch ist der Anteil an Aufgaben, die sich für die Automatisierung eignen und automatisch ablaufen, immer noch extrem gering. Was sind die Gründe dafür?

Teil des Problems liegt darin, dass die meisten Automatisierungen zuvor von IT-Experten erstellt wurden. Dieser Trend verlagert sich. Mithilfe der Robotic Process Automation (RPA) können sich selbst technisch weniger versierte Mitarbeiter an der Gestaltung beteiligen, da sich Automatisierungslösungen mittlerweile einfach von geschäftlichen sowie technischen Benutzern erstellen lassen. Wie wäre es, wenn sowohl Marketing- und Vertriebsexperten als auch Mitarbeiter aus dem Personalbereich ihre Aufgaben automatisieren könnten? Das Potenzial für Effizienz- und Produktivitätssteigerungen ist enorm. Darüber hinaus wären Ihre Mitarbeiter von den sich wiederholenden Aspekten ihrer Aufgaben befreit und dies wiederum würde die Zufriedenheit am Arbeitsplatz steigern.

In der neuesten Folge von Cloud Talk setzen sich Rajesh Radhakrishnan, EVP of Intelligent Automation & Digital Workforce Solutions bei Automation Anywhere, und Jeff DeVerter, CTO of Solutions bei Rackspace Technology, umfassend mit dem Thema RPA auseinander. Automation Anywhere ist einer der führenden Anbieter im Bereich RPA und Rajesh Radhakrishnan teilt seine umfassenden Erkenntnisse zu den folgenden Themen:

  • Definition von RPA und RPA-Anwendungsfällen
  • Wie man mit Wissen über RPA die persönliche Weiterentwicklung fördern kann
  • Kombination von KI und RPA
  • Wie sich die robotergestützte Prozessautomatisierung zur kognitiven Automatisierung entwickelt
  • Wachstumsgeschichte von Automation Anywhere

Rajesh Radhakrishnan erklärt, wie wir mit RPA unsere menschlichen Qualitäten bei der Arbeit zum Ausdruck bringen, indem wir uns nicht mehr mit Routineaufgaben beschäftigen, die an die Tätigkeit von Robotern erinnern. „Es bietet sich die Möglichkeit, unsere Arbeitsprozesse neu zu gestalten und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Mensch und Roboter wesentlich effizienter zusammenarbeiten. In gewisser Weise wird dem Menschen der Roboter entnommen. Der Mensch kann seine menschlichen Qualitäten zum Ausdruck bringen und sich auf Aufgaben konzentrieren, die das Treffen von Entscheidungen beinhalten.“

Jeff DeVerter nennt zahlreiche Anwendungsfälle für RPA, darunter auch das Onboarding. „Stellen Sie sich vor, ein neuer Mitarbeiter wird eingestellt und im Hauptsystem der Personalabteilung registriert. Viele Unternehmen verschwenden daraufhin Zeit mit den folgenden Routineaufgaben: Hinzufügen des Mitarbeiters in das AD, Erstellen eines E-Mail-Kontos, Versenden einer Begrüßungs-E-Mail sowie einer Notiz an den Manager, dass der neue Mitarbeiter erschienen ist und registriert wurde. Dabei braucht eine Person vermutlich 30 Minuten, um alle Aufgaben abzuwickeln, die für einen einzigen Mitarbeiter anfallen. Bei diesen Abläufen handelt es sich um unabdingbare Aufgaben, die jedes Mal aufs Neue getätigt werden müssen. Gerade deshalb sind sie ideal, um von einem Bot übernommen zu werden.“

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