managed service providers

Managed-Service-Anbieter müssen ihre Zusammenarbeit mit Kunden verändern

Für Managed-Service-Anbieter ist es an der Zeit, für die Kunden zu arbeiten, nicht nur mit ihnen.

Unternehmen waren gezwungen, Remote- und immer hybridere Arbeitsansätze einzuführen, und inzwischen erkennen viele die Vorteile davon: dezentral arbeitende Teams, die interne Kompetenzlücken schließen können. Daher haben Unternehmen immer mehr Bedarf für verteilte, On-Demand- und spezialisierte Talente.

Das gilt besonders für die vielen Unternehmen, die einen Cloud-nativen Ansatz fahren und damit ihre Teams immer mehr auf Betriebsmodelle mit DevOps-Orientierung ausrichten. Bei DevOps-Ansätzen verschwimmen die Grenzen zwischen Infrastruktur und Anwendungen sowie zwischen „entwickeln“ und „betreiben“ etwas. Gleichzeitig können große, starre Outsourcing-Verträge nicht die nötige Flexibilität für eine moderne Cloud-Einführung bieten. Dies führt zu Stagnation und einem ineffizienten Einsatz von Cloud-Technologien.

Angesichts dieser Trends fordern Unternehmen individuellere Engineering- und Betriebsfähigkeiten von ihren Partnern.

Wenn es mehr Vakanzen als Bewerber gibt

Nicht nur die Technologie selbst entwickelt sich ständig weiter, auch Unternehmen haben in den letzten 2 Jahren große Schritte auf ihrem digitalen Transformationsweg gemacht – besonders in Bezug auf die Cloud. Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Untersuchungen, die zeigen, dass digitale Transformationen, die zuvor eigentlich Jahre gedauert hätten, nun in wenigen Monaten vollzogen wurden.

Doch viele dieser Technologien wurden hastig und unter Druck eingeführt, als die Unternehmen nur daran denken konnten, wie sie das Geschäft remote am Laufen halten sollten. Wenn der Einsatz dieser aufkommenden Technologien durch Unternehmen immer komplexer wird und mehr Fachwissen erforderlich ist, um diese einzuführen und zu betreiben, können die internen IT-Teams nur schwer Schritt halten.

Außerdem waren viele Unternehmen wegen der Pandemie gezwungen, die Ressourcen zurückzufahren. Die meisten skalieren jetzt langsam wieder hoch und stellen massiv neues Personal ein. Doch dadurch gibt es jetzt mehr Vakanzen als je zuvor und Experten vermuten, dass Unternehmen jahrelang mit Fachkräftemangel zu kämpfen haben könnten. Es wurde zum Beispiel geschätzt, dass im letzten Jahr 3,5 Millionen Stellen in der Cybersicherheit unbesetzt blieben. Das stellt Unternehmen, die auf die Cloud umsteigen und die digitale Transformation vorantreiben, vor eine große Herausforderung.

Viele Unternehmen mussten mit kleineren Teams als gewohnt zurechtkommen, und zwar in allen Abteilungen. In der IT konnten auch kleinere Teams mit breit gefächertem Wissen zu Technologien weiter funktionieren, doch ihnen fehlte das Fachwissen für einen Cloud-nativen Ansatz.

Obwohl es so schwierig wie noch nie ist, die nötigen Talente für diese Geschäftsbedürfnisse zu finden – besonders kurzfristig – können Unternehmen sich das Warten nicht leisten.

Zusammenarbeit mit Drittanbietern reicht nicht aus

Unser aller Arbeitsweise wird sich weiterentwickeln und die Unternehmen lernen bereits, ihre neue Flexibilität zu nutzen, indem sie Varianten der Hybridarbeit einführen. Doch zur Flexibilität gehört mehr als die Einführung neuer Richtlinien und Vorteile für internes Personal, es geht auch um den Ausbau interner Teams mit externer Unterstützung.

Unternehmen müssen lernen und realisieren, dass die Kunden am meisten von Cloud-Technologien profitieren, wenn Workloads, Teams und Prozesse so transformiert werden, dass ein Cloud-nativeres, agileres Betriebsmodell entsteht. Und in Zukunft wird die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern essenziell für Unternehmen sein, die Cloud-Nativität erreichen wollen. Laut einem Marktforschungsbericht von 2021 wenden sich fast 70 % der Unternehmen an MSPs (Managed Service-Anbieter), um Kompetenzlücken in der Cloud-IT zu schließen.

Doch die reine Zusammenarbeit mit einem Drittanbieter reicht längst nicht mehr aus, denn die herkömmlichen Managed Services können Schwierigkeiten haben, die Kundenziele in diesen Umgebungen zu erfüllen. Das liegt größtenteils an einem systembedingten Mangel an Flexibilität in den vereinbarten Arbeitsumfängen und Vertragsstrukturen.

Deshalb ist es für Managed-Service-Anbieter an der Zeit, für ihre Kunden zu arbeiten, nicht nur mit ihnen. Das bedeutet, sie müssen flexiblen, On-Demand- und dedizierten Support anbieten – dann und so, wie ihre Kunden ihn auf ihrer Cloud Journey brauchen.

Die Zukunft der Arbeit ist On-Demand und flexibel

Die dedizierten Kundenteams, die Managed-Service-Anbieter aufbauen sollten, werden so vertraut mit den Geschäftsabläufen ihrer Partner und Kunden werden, dass sie einfach als verlängerter Arm des internen Teams arbeiten können. Die Arbeit als externer Dienstleister ohne detaillierte Projektkenntnisse reicht nicht mehr aus.

Dadurch werden sie in der Lage sein, transformative Engineering- und Betriebsdienstleistungen auf Basis von Best Practices zu liefern. Gleichzeitig müssen sich Unternehmen keine Sorgen um langwierige und teure Einstellungsmaßnahmen für Spezialkompetenzen machen, die ihre Cloud Journey ausbremsen könnten.

Hybridarbeit ist ein guter Ausgangspunkt, doch Flexibilität bedeutet einiges mehr. Es geht um ein völliges Umdenken und darum, das Netz für Talente viel weiter auszuwerfen als nur auf bestehende und zukünftige interne Talente. Der Kampf um Fachkräfte tobt erbitterter als je zuvor und es ist Zeit für Unternehmen, auf externe Unterstützung zu setzen. So haben MSPs eine große Transformationsmöglichkeit und können Partner werden, die als echte Erweiterung der Geschäftsabläufe und internen Teams ihrer Kunden fungieren können.

 

Join the Conversation: Find Solve on Twitter and LinkedIn, or follow along via RSS.

Stay on top of what's next in technology

Learn about tech trends, innovations and how technologists are working today.

Subscribe

partners

Sie sind nicht allein: die Rolle von Partnern bei Ihrer Cloud Journey

About the Authors

Mahesh Desai​

Chief Relationship Officer, EMEA

Mahesh Desai​

As Rackspace Technology™ Chief Relationship Officer for Europe, Middle East and Africa (EMEA) regions, Mahesh leads Application & Data Services, Public Cloud, Partnerships and Marketing. This includes being responsible for strategic alliances and customer relationships across the European portfolio. ​ A strategic thinker and passionate technologist, Mahesh builds high-performance teams that propel reinvention and growth. Throughout his career, Mahesh has unlocked impact and development by empowering consumers and communities. He also takes great pride in championing inclusion and embedding this in the DNA of organisations. Mahesh is a board member of Xynteo, a strategy and leadership consulting firm, it sits at the vanguard of transforming companies to drive a new kind of growth.​ Mahesh joined Rackspace Technology in 2020, bringing over 20 years of experience at global consulting and technology services firms. He has held leadership positions at Infosys, CGI/Logica and Tieto. His focus has been on driving substantial businesses across Europe, USA and Asia as well as across industries including financial services, retail, telecommunications and the public sector.​ ​ Mahesh graduated with an MBA from the Indian Institute of Management, Ahmedabad and a Bachelor’s in Computer Engineering from the PSG College of Technology. He is based in London where he lives with his family. 

Read more about Mahesh Desai​