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Keine Mythen mehr über die Cloud

Trotz der schnellen Akzeptanz des Cloud Computing und des großen Einflusses, den es auf die verschiedensten Unternehmen hat, gibt es leider immer noch Fehlannahmen und unnötige Besorgnis. Außerdem sind viele Mythen über die Bereitstellung und Ausführung von Anwendungen in der Cloud entstanden.

Auf dieser Seite behandeln wir zehn der größten Mythen und liefern Ihnen Tatsachen, die Sie wissen müssen, um eine gute Entscheidung für Ihr Unternehmen treffen zu können.

 

1. Mythos: In der Cloud lassen sich alle Anwendungen besser ausführen.

Cloud Computing eignet sich für jedes Unternehmen, ob es sich um ein großes, multinationales Unternehmen, ein Finanzinstitut, ein Online-Unternehmen oder einen Alleinunternehmer handelt. Die Vorteile einer schnelleren Einführungszeit, optimierter Prozesse und niedrigerer Infrastrukturkosten lassen sich nicht von der Hand weisen. Doch nur weil sich die Cloud für jedes Unternehmen eignet, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass sie auch für jede Aufgabe geeignet ist, die Ihre IT-Infrastruktur erfüllen muss. Die Public Cloud kann sich für bestimmte Aktivitäten eignen, die Private Cloud für andere, und das dedizierte Hosting für Vorgängerversionen. Die beste Gesamtlösung besteht aus einer Kombination dieser beiden oder aller drei Optionen. Es kann sich zum Beispiel als schwierig herausstellen, eine ältere Anwendung, die Sie ausführen und die für dedizierte Server entwickelt wurde, in die Cloud zu migrieren. Viele ältere, auf Unternehmensebene verwendete Anwendungen sollten besser auf dedizierten Servern, oder zumindest hybrid mit Cloud-Ressourcen zum Bursting verwendet werden, falls dies erforderlich ist.

 

2. Mythos: Die Sicherheit der Daten ist in der Cloud nicht gewährleistet.

Sicherheit ist ein entscheidender Aspekt – darin besteht kein Zweifel. Eine Sicherheitspanne könnte im „besten“ Fall zum Absturz Ihrer Website führen und Sie Umsatz kosten, aber schlimmstenfalls kann sie Sie sogar Ihren guten Ruf kosten. Daher verwundert es auch nicht, dass Sicherheitsbedenken zu den hauptsächlichen Gründen für viele Unternehmen gehört, ihre Anwendungen nicht in die Cloud zu migrieren. Dies ist einer der größten Mythen, die es über die Cloud gibt. In Wirklichkeit bestehen hier dieselben Risiken, die sich traditionellen IT-Lösungen auch stellen, mit dem großen Unterschied, dass Sie beim Ausführen einer Anwendung in der Cloud nicht mehr alleine die Verantwortung für die Sicherheit tragen müssen, sondern gemeinsam mit Ihrem Cloud-Hosting-Anbieter. Ein guter Anbieter stellt Ihnen zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen zur Verfügung, von dedizierten Firewalls und erweiterter Verschlüsselung, bis hin zu Intrusion-Detection-Systemen und Rechenzentren, die nach den höchsten PCI-DSS-, ISO- und ISAE-Standards zertifiziert sind.

 

3. Mythos: Eine Ausführung in der Cloud ist immer günstiger.

Es ist nicht immer günstiger, Anwendungen in der Cloud auszuführen, aber es ist oft kosteneffizienter. Falls Ihre Server rund um die Uhr betrieben werden müssen, ist es wahrscheinlich, dass Sie durch den Einsatz eines dedizierten Servers die gleiche Rechenleistung zu geringeren Kosten erhalten. Der Einsatz einer Cloud eignet sich vor allem bei schwankendem Datenverkehr und Workloads. Die Cloud ermöglicht es Ihnen Server bei Phasen mit niedrigem Datenverkehr abzuschalten, um unnötige Infrastrukturkosten einzusparen. Auf diese Art können Sie die Kosteneffizienz verbessern, indem Sie Ihre Kosten senken und höhere Einkünfte erzielen. Außerdem kann die Verschiebung des Fokus von Investitionsausgaben auf Betriebsausgaben für viele Unternehmen ein positives Resultat sein.

 

4. Mythos: Alles kann in einer Cloud automatisiert werden, Support ist nicht nötig.

Natürlich ist der große Vorteil der Cloud, dass alles von der Infrastrukturebene aufwärts automatisiert werden kann, dazu bedarf es allerdings eines umfassenden Fachwissens und Verständnisses der dabei verwendeten Tools. Für einen Entwickler, der eine Cloud komplett von Grund auf entwickelt, stellt die Automatisierung keine schwierige Aufgabe dar, sodass eine automatische Skalierung und Selbstheilung ohne menschliche Einwirkung möglich sind. Falls Sie jedoch nicht über das benötigte, umfassende Fachwissen und Verständnis verfügen, werden Sie, zumindest kurzfristig, zusätzlichen Support benötigen. Hostinganbieter unterscheiden sich in ihrem Ansatz, aber wir bei Rackspace sind der Ansicht, dass Fanatical Support ein Eckpfeiler des Services sein sollte, den wir anbieten. Support bedeutet für uns, ein einzigartiges Fachwissen anzubieten, dass Sie nicht nur in den Anfängen unterstützt, sondern auch die Technologien und das Know-how liefert, das Sie für das tägliche, gesunde Wachstum Ihres Unternehmens benötigen.

 

5. Mythos: Die Cloud schadet der Umwelt.

In Wirklichkeit ist Cloud Computing ein grüner Ansatz. Firmeninterne Rechenzentren verbrauchen doppelt so viel Energie, als tatsächlich benötigt wird, da Kühlung, Beleuchtung und Wartung miteinbezogen werden. Im Gegensatz dazu, bietet Hosting, das von Anbietern wie Rackspace angeboten wird, die modernste, energieeffiziente Technologie. Unsere Server haben Niederspannungsprozessoren und verbrauchen wesentlich weniger Energie als viele andere, auf dem Markt angebotene Modelle. Als „Grüner IT-Betreiber des Jahres“ achten wir darauf, dass unsere Server so energieeffizient wie möglich betrieben werden und streben Jahr für Jahr danach, unsere Rechenzentren immer grüner und energieeffizienter zu machen.

 

6. Mythos: Durch die Cloud werden Arbeitsplätze abgebaut.

Die wilden Theorien, die es über die Auswirkungen der Cloud auf IT-Ressourcen gibt, können leicht widerlegt werden. Anstatt dass durch die Cloud Arbeitsplätze abgebaut werden, schafft Sie sogar neue Stellen. Branchenprognosen gehen davon aus, dass durch das Cloud Computing bis 2015 mehr als 13 Millionen Arbeitsplätze weltweit geschaffen werden. Wie bei jeder anderen bahnbrechenden Lösung, werden durch die Migration in die Cloud eine Vielzahl Cloud-Experten benötigt, die durch Ihre Fähigkeiten und ihr Wissen das Wachstum und die Entwicklung fördern.

 

7. Mythos: Die Migration in die Cloud verursacht mehr Probleme, als dass sie nützt.

Während einige Reinigungsmaßnahmen und Arbeiten an der Architektur erforderlich sind, vor allem wenn Sie an sehr alten Servern arbeiten, erfordert die Migration in die Cloud keinen zusätzlichen Aufwand, wenn Sie mit einem vertrauensvollen und erfahrenen Hostinganbieter zusammenarbeiten. Dies kann sehr schnell, reibungslos und mit nur geringen Ausfallzeiten umgesetzt werden. Natürlich können die kurzfristigen Unannehmlichkeiten nicht die langfristigen Vorteile aufwiegen: eine Steigerung der Effizienz, Wirtschaftlichkeit und das langfristige Fortbestehen des Unternehmens, unabhängig davon, wie sich der Markt verändert.

 

8. Mythos: Große Datenmengen können problemlos verwaltet werden.

Das stimmt nicht. Aufgrund stetig steigender Mengen an digitalen Daten, generieren und speichern Unternehmen mehr Informationen ab, als je zuvor. Falls dies nicht berücksichtigt wird, kann das zu eingeschränkten und ineffektiven Storage-Systemen führen. Falls Sie die Auswirkungen großer Datenmengen auf Ihr Unternehmen vernachlässigen, laufen Sie Gefahr, aufgrund unstrukturierter Daten wertvolle Einblicke zu verpassen und Zusammenhänge nicht zu erkennen. Glauben Sie nicht an diesen Mythos, denn dies würde Ihrem Unternehmen erheblich schaden. Durch die Migration in die Cloud erzielen Sie eine wesentlich höhere Storage-Effizienz und einen strukturierten und organisierten Ansatz des Datenmanagements, durch den Sie enorme Wettbewerbsvorteile erhalten werden.

 

9. Mythos: Die Cloud-Technologie befindet sich noch in den Kinderschuhen.

Falls Sie diesem Mythos glauben, sollten Sie nochmals genauer darüber nachdenken. Vor kurzem ergab eine ISACA-Studie, dass das Cloud Computing schon bald ausgereift sein wird. Es wird erwartet, dass innerhalb der nächsten vier Jahre Innovationen in einer immer höheren Geschwindigkeit und immer präziser entwickelt werden, sodass das Cloud Computing die Bedürfnisse von Unternehmen jeder Größe und Art erfüllen wird. Diejenigen Unternehmen, die jetzt die Cloud nutzen, werden langfristig davon profitieren.

 

10. Mythos: „Bring Your Own Device“ ist nicht von Relevanz.

Durch die zunehmende Abhängigkeit von unseren persönlichen Geräten und die immer präsenten Forderungen nach Einsparungen, verfolgt eine wachsende Zahl an Mitarbeitern „Bring Your Own Device“-Strategien (BYOD). Indem Sie es Mitarbeitern erlauben, sich über ihre persönlichen Mobilgeräte wie Smartphones, Laptops, Tablet-Rechner und Smartlets mit dem drahtlosen Netzwerk Ihres Unternehmens zu verbinden, erhalten Sie viele Vorteile, darunter eine Reduktion der IT-Kosten, eine erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit und eine erhöhte Produktivität. Dennoch existiert immer noch der Mythos, dass das Zulassen von BYOD-Strategien mit erheblichen Kosten verbunden ist. Das stimmt nicht, falls Sie in die Cloud migrieren. Die Cloud bietet an jedem Ort, zu jeder Zeit und von jedem Gerät aus Zugang, ohne dass Sie eine unterstützende Infrastruktur erstellen müssen.

 

Zur Aufklärung weiterer Mythen oder falls Sie Fragen zur Migration in die Cloud haben, greifen Sie zum Telefon, um mit einem unserer Experten verbunden zu werden, oder klicken Sie hier, um einen Chat zu starten.